Lucas Förster

… ist mit dem Song „Rud-Wieß-Bunt“ im Finale

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Lucas Förster

Songtitel:

Rud-Wieß-Bunt

Aktiv seit:

seit 2007 (mit 6!), op Kölsch seit 2020

Musikrichtung:

Singer/Songwriter am Piano

Proberaum:

Klavier zuhause, Übungsräume in der Musikhochschule

Vorbild:

Jennifer Hudson

Lieblingsort in Köln:

der Platz vor der Agneskirche

Wenn man es nicht ganz genau nimmt, ist der gebürtige Ostwestfale Lucas Förster fast ein richtiger Pimock. Doch eben darum ist er ein gutes Beispiel dafür, dass die Sehnsucht nach dem wahren Herz des Karnevals fernab der jecken Kapitale besonders tief gehen kann. „Schon als Kind habe ich kölsche Musik geliebt, alle Texte mitgesungen und bin sogar in die Bütt gestiegen“, erinnert sich Lucas. „Als ich 2020 Sänger einer Kölschband wurde, hat sich mir ein Traum erfüllt.“ Und wie lautet der Name dieser Band? Genau: Pimock!

Okay, in die Kölsche Sproch musste sich Lucas, wie er sagt, „schon ein bisschen reinfuchsen“. Doch das fiel ihm nach all den Jahren des Kölsche-Lieder-Singens in der Diaspora ziemlich leicht. Viel weiter war, Jahre zuvor, der Weg ans Mikrofon. „Ich habe als Kind eine umfassende Musikausbildung bekommen, von Klavierunterricht bis Jugend musiziert. Aber ich habe nie gedacht, dass ich singen kann.“ Diese Erkenntnis reifte als Mitglied eines Chores. Und weil Lucas offenbar keine halben Sachen macht, packt er gerade auf seinen Abschluss als Pianist an der Kölner Musikhochschule noch ein Studium in klassischem (Tenor-)Gesang drauf.

Als Solokünstler, ganz allein mit seiner Stimme am Flügel, wird Lucas im Finale seine selbstkomponierte Ballade „Rud-Wieß-Bunt“ präsentieren. Das Publikum darf eine professionelle Performance erwarten, und gerade deshalb auch viel Gefühl. Denn anders kann es Lucas gar nicht: „Singen ist – anders als Klavierspielen – unfassbar persönlich, weil man sein Innerstes nach außen trägt.“

Diese Emotionalität hat bei Lucas übrigens überraschend wenig mit Stil- und Geschmacksrichtungen zu tun. „Ich bin komplett offen. Wenn mir ein Stück gefällt, ist mir das Genre egal.“ Nur ein Jazz-Song käme wohl – Stand jetzt – nicht auf ein noch zu produzierendes Album. „Wenn ich mal eins machen sollte als Solokünstler, dann wird das wahrscheinlich total bunt: Pop, Klassik, Englisch, Deutsch, Kölsch …“ Oder ganz einfach: „Rud-Wieß-Bunt“.

Text: Sebastian Züger

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