Wohnung kühlen ohne Klimaanlage mit diesen 8 heißen Tipps!

In dieser Rubrik findest Du unsere besten Wohntipps. Diesmal kümmern wir uns um heiße Sommertage. Gegen die nächste Hitzewelle können wir zwar nichts unternehmen, doch mit diesen Tipps könnt Ihr vielleicht für eine kleine Abkühlung sorgen. 

1. Nur morgens und abends lüften

Hört sich einfach an und ist es auch: Du musst tagsüber nur alle Fenster und Türen schließen, damit die Hitze im Sommer draußen bleibt. Denn wer bei hohen Temperaturen auch tagsüber lüftet, lässt nicht nur frische, sondern vor allem heiße Luft hinein. Und sind die Türen nicht geschlossen, kann sich die Hitze in der gesamten Wohnung verteilen! Öffne Fenster und Türen erst wieder, wenn die Temperatur draußen niedriger ist als in der eigenen Wohnung: früh am Morgen oder spät am Abend.

Diese Punkte solltest Du beim frühen oder späten Lüften beachten:

  • Fenster immer ganz öffnen und nicht nur kippen, denn sonst kommt zu wenig kühle Luft ins Zimmer.
  • Öffne möglichst gleichzeitig die Fenster auf gegenüberliegenden Seiten. So entsteht Durchzug, der den Luftaustausch beschleunigt.
  • Öffne abends auch die Türen von Deinem Kleiderschrank. Der ist nämlich ein wahrer Wärmespeicher und sollte beim Lüften nicht vergessen werden.

Unser Hammer-Tipp

Steht die Luft drinnen und draußen? Ist Durchzug unmöglich? Dann kannst Du Deine Wohnung kühlen, wenn Du den Ventilator mit der Rückseite direkt vor ein Fenster stellst. So verteilt er die kühle Luft von außen in der Wohnung.

2. Fenster abdunkeln

Bevor die Sonne in Deine Wohnung scheint, solltest Du die Fenster abdunkeln. So verhinderst Du, dass sich die Räume aufheizen. Lass also die Rollläden unten, wenn Du das Haus verlässt. Wer keine Rollläden hat, sollte sich Vorhänge, Plissees oder Jalousien zulegen. Besonders geeignet sind Thermovorhänge, Thermo-Plissees oder Thermo-Jalousien, die beschichtet sind. Die Beschichtung reflektiert die Hitze. Hohe Temperaturen in der Wohnung? Keine Chance! Die Wärme bleibt draußen und Du kannst Deine Wohnung kühl halten!

Unser Hammer-Tipp

Als Mieter darfst Du die Fenster Deiner Mietwohnung nicht beschädigen. Achte also beim Kauf von Thermo-Plissees oder Thermo-Jalousien auf die Hinweise zur Montage. Wähle nur die Produkte aus, bei denen Du auf Bohren verzichten kannst. Viele Jalousien und Plissees lassen sich ganz einfach an das Fenster klemmen. Bohren wird so überflüssig!

3. Wohnung aufräumen

Kennst Du diesen psychologischen Trick? In aufgeräumten Zimmern mit vielen freien Flächen kommt es uns kälter vor als in vollgestellten und unordentlichen Zimmern. Na, wenn das keine Motivation zum Aufräumen ist! Bei der Gelegenheit verfrachtest Du am besten auch Deine Teppiche in den Keller oder auf den Speicher. Die haarigen Bodentreter sind nämlich talentierte Wärmespeicher. Und so jemand hat während einer Hitzeperiode in Deiner Wohnung nichts verloren, oder?

4. Elektrogeräte ausschalten

Elektrische Geräte wie Computer oder Fernseher, Ladeadapter oder Steckdosenleisten strahlen Wärme ab – und das nicht zu knapp. Wenn Du sie gerade nicht brauchst, solltest Du sie also am besten abschalten. Denn auch im Standby-Modus erzeugen die Elektrogeräte noch Wärme. Also lieber Stecker ziehen. Netter Nebeneffekt: Du sparst Strom und damit bares Geld.

Du hast alle Geräte abgeschaltet? Sehr gut! Dann darfst Du eins jetzt wieder einschalten: den Ventilator. Während ein Klimagerät die Luft im Raum wirklich herunterkühlt, verwirbelt der Ventilator die Luft nur. Mit dem Ventilator die Wohnung kühlen? Fehlanzeige! Doch die Verwirbelung reicht immerhin aus, um einen angenehmen Luftstrom auf Deiner Haut zu erzeugen. Aber wenn Du den Raum verlässt, gilt auch hier: Gerät abschalten.

Unser Hammer-Tipp

Richte den Luftstrom nicht direkt auf Dich. Viele Menschen reagieren empfindlich auf Zugluft. Deshalb ist es besser, wenn Du den Ventilator leicht nach oben richtest und Dich der Luftstrom nur indirekt kühlt.

5. Coole Pflanzen aufstellen

Wohnung kühlen mit Pflanzen – wie soll das gehen? Erinnere Dich kurz an den Biologie-Unterricht. Eine Pflanze betreibt Photosynthese. Das ist ein Stoffwechselvorgang, bei dem die Pflanze unter anderem kühlenden Wasserdampf über die Blätter abgibt. Als natürliche Klimaanlage eignen sich besonders Pflanzen, die große und viele Blätter haben. Jedoch gilt hierbei der Grundsatz: Weniger ist mehr. Denn wer seine ganze Wohnung voll mit Pflanzen stellt, der erhöht auch die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung und schafft so gute Bedingungen für Schimmel.

6. Kühlschrank nicht dauerhaft öffnen

Wenn es draußen und drinnen so richtig heiß ist, gibt es immer noch eine Möglichkeit sich abzukühlen: Kühlschrank auf, Kopf rein und Kälte genießen. Doch Vorsicht! Wer die Kühlschranktür zu lange öffnet, lässt die gesamte Kälte raus. Der Kühlschrank muss diesen Kälteverlust ausgleichen und gibt dabei noch mehr Wärme an die Umgebung ab. Die kurze Abkühlung bringt Dich im Anschluss also noch mehr zum Schwitzen.

7. Ofen und Herd nicht benutzen

Wer im Sommer den Herd benutzt oder den Ofen anschmeißt, heizt die Wohnung zusätzlich auf. Ofen und Herd produzieren viel Wärme. Die kannst Du einsparen, wenn Du auf kalte Küche umsteigst. Wie wäre es zum Beispiel mit einem knackfrischen Salat, kühlem Obst aus dem Kühlschrank oder einer leckeren Brotzeit?

8. Keine nasse Wäsche aufhängen

Vorsicht vor diesem Tipp: Im Netz wird häufig empfohlen, nasse Handtücher über den Ventilator zu legen oder nasse Decken, Bettwäsche sowie noch feuchte Kleidung in der Wohnung aufzuhängen. Beim Trocknen wird der Luft dann Wärme entzogen, die so entstehende Verdunstungskälte soll die Wohnung kühlen. So zumindest die Theorie!

Doch die Realität sieht häufig anders aus: Wenn Wasser in der Wohnung verdunstet, erhöht sich auch die Luftfeuchtigkeit in den Räumen. Feuchte Hitze fühlt sich nicht nur heißer an, sondern begünstigt auch die Schimmelbildung! Außerdem könnte die nasse Wäsche tropfen und kleine Wasserschäden am Fußboden verursachen. Nutze daher lieber die anderen Tipps und trockne nasse Wäsche nicht in der Wohnung. In den meisten Häusern stehen dafür Trockenspeicher oder Trockenräume im Keller zur Verfügung.

Text: Sebastian Züger

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